• Wer braucht Gott?
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Wer braucht Gott?

Auch erhältlich als:    E-BOOK  

Erscheinungstermin: 07.08.2007 (Originalausgabe Buch)

Buchdetails
Originalausgabe

ISBN-13 978-3-902404-33-6

Hardcover: 192 Seiten
Format: 145 mm x 210 mm, gebunden

Österreich/Deutschland: 19,95 EUR
Schweiz: 35,50 CHF*
*empfohlener VK-Preis

E-Book-Details

ISBN-13 978-3-7110-5036-6

Seitenanzahl: 192 Seiten

Österreich/Deutschland: 4,99 EUR
Schweiz: 7,50 CHF*
*empfohlener VK-Preis

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Wer braucht Gott?

Ein Buch für Menschen, die glauben wollen.

Wir erleben einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbruch, eine Erschütterung unserer Lebensverhältnisse und Werte. Eine Welt ohne Halt: Niemand kann sie halten und wir finden in ihr keinen Halt. Politische Grenzen verlieren an Bedeutung, bürgerliche Sicherheiten, gesellschaftliche Strukturen scheinen sich aufzulösen – alles wird dem Kapitalfluss und der Gewinnmaximierung untergeordnet. Mit wachsendem Individualismus ist die Vorstellung von gutem und richtigem Leben abhanden gekommen. Ob man treu ist oder untreu, fair oder unfair, ehrlich oder unehrlich, interessiert die Allgemeinheit nur wenig. Alles ist möglich. Freiheit & Erfolg heißen die Zauberworte, wir leben flexibel und ungebunden, fahren wohin wir wollen, wann wir wollen, mit wem wir wollen. Und diese allgemeine Freiheit bezahlen wir mit dem Verlust der Bodenhaftung. Daraus folgen freilich keine Lebensumstände, die den Kontakt zu Gott ermöglichen, wie man es vielleicht in der Kindheit noch hatte. Die Sehnsucht nach alten Werten wie Sicherheit und Sinn ist somit neu erwacht.
Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Gesellschaft, die Kinder, die Alten, die Kranken? Wen lassen die Menschen eher zu als Gott? Wer ist unser Lotse? Ist dies der Coach, der Psychologe, der Vermögensberater, oder ist gar Einsamkeit bevorzugt? Wer soll die Menschen in Zukunft durch ihre Krisen, privater oder öffentlicher Natur, tragen? Können wir dies ganz ohne Glauben und Kirche schaffen? Wer braucht Gott?

Autoren: Christoph Schönborn , Barbara Stöckl


Christoph Schönborn

Christoph Schönborn

Kardinal Christoph Schönborn trat nach der Matura dem Dominikanerorden bei und studierte Theologie, Philosophie und Psychologie. 1970 wurde er von Kardinal Franz König in Wien zum Priester geweiht und absolvierte danach ein Studienjahr in Regensburg, wo der jetzige Papst Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, sein Lehrer war. 1980 wurde er Mitglied der internationalen Theologenkommission des Heiligen Stuhls, 1987 Redaktionssekretär des Weltkatechismus. 1991 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof für die Erzdiözese Wien, 1995 zum Erzbischof und 1998 zum Kardinal. Das Wirken von Kardinal Schönborn ist geprägt von der Hinwendung zur Not der Nichtglaubenden und des „kleinen Weges“ für die suchenden Menschen von heute.

Barbara Stöckl

Barbara Stöckl

Barbara Stöckl wurde als drittes von fünf Kindern in Wien geboren. Seit 1981 ist sie in der Medienbranche tätig und arbeitet als Fernsehmoderatorin und -produzentin (KIWI-TV Filmproduktion). Sie gestaltete und moderierte zahlreiche TV-Sendungen für ZDF und ORF, darunter „Stöckl am Samstag“, „Science Talk“ (ORF 3), „help tv“ und „Licht ins Dunkel“. Für ihre Arbeit als TV-Journalistin bekam sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Staatspreis im Interesse der Familie, den Pressepreis der Ärztekammer, den Humanitätspreis des Roten Kreuz und dreimal die „Romy“ für die beliebteste Talkmasterin. Neben dem Fernsehen ist sie als Ombudsfrau der „Kronen Zeitung“, freie Journalistin und Autorin tätig.


Weitere Titel des Autors Barbara Stöckl

Wofür soll ich dankbar sein?

Vom privaten bis zum politischen Leben reicht die Thematik dieser ebenso tiefgründigen wie offenherzigen Diskussion.
Die Zeit, 13.09.2007

In Interview-Form absolvieren Schönborn und Stöckl eine über Strecken tiefgründige Tour d'Horizon durch die Welt der Kirche und des Glaubens." "Ein wunderbares Kirchenbuch auf der Höhe unserer Zeit.
Kleine Zeitung