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Verschlusssache Medizin

Auch erhältlich als:    E-BOOK  

Erscheinungstermin: 07.03.2009 (Originalausgabe Buch)

Buchdetails
Originalausgabe

ISBN-13 978-3-902404-73-2

Hardcover: 248 Seiten
Format: 145 mm x 210 mm, gebunden mit Schutzumschlag

Österreich/Deutschland: 19,95 EUR
Schweiz: 35,50 CHF*
*empfohlener VK-Preis

E-Book-Details

ISBN-13 978-3-7110-5062-5

Seitenanzahl: 248 Seiten

Österreich/Deutschland: 12,99 EUR
Schweiz: 18,00 CHF*
*empfohlener VK-Preis

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Verschlusssache Medizin

Erschütternde Einzelschicksale, Tatsachenberichte und Reportagen.

Gab ein Durchschnittsbürger 1960 noch knapp 150 Euro für medizinische Dienstleistungen aus, so kostet ihn das Medizinsystem heute schon mehr als 3500 Euro pro Jahr. Das wäre noch akzeptabel, wenn das Geld tatsächlich in eine bessere Medizin fließen würden.

Vertuscht und verleugnet: In Österreichs Krankenhäusern sterben jährlich 2500 Menschen an den Folgen von Behandlungsfehlern.

Lebensgefährlich: Nach einem Nachtdienst machen Chirurgen doppelt so viele Fehler wie ausgeruht.

Alarmierend: Jeder Zehnte landet nur deshalb im Spital, weil Arzneimittel falsch eingesetzt wurden.

Geschäftstüchtig: Während zwischen 1997 und 2005 die Arzthonorare und Krankenhauskosten um 34 Prozent stiegen, katapultierten Pharmaindustrie und ärztliche Verschreibungen die Kassenausgaben für Medikamente auf ein Plus von 70 Prozent.

Unmoralisch: Das zentrale Rangabzeichen der Abteilungschefs der feudalen Hierarchien ist das „Liquidationsrecht“: der Freibrief, Honorare privat abzukassieren. Damit ist der Korruption und der Zweiklassenmedizin Tür und Tor geöffnet. Und die Privatversicherten riskieren, unnötig operiert zu werden.

Rekordverdächtig: In Österreich landen mit 3 von 10 Einwohnern pro Jahr mehr Menschen im Spital als überall sonst auf der Welt – die Hälfte der Klinikaufenthalte ist unnötig.

Kurt Langbein

Kurt Langbein

Kurt Langbein wurde 1953 in Budapest geboren und studierte in Wien Soziologie. Er war von 1979 bis 1989 Redakteur für TV-Reportagen im ORF und von 1989 bis 1992 Leiter des Ressorts Wissenschaft beim Nachrichtenmagazin „profil“. Seit 1992 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Produktionsfirma Langbein & Partner Media. Er ist u. a. Autor der Bestseller „Bittere Pillen“ – mit 2,7 Millionen verkauften Exemplaren eines der erfolgreichsten Sachbücher im deutschen Sprachraum – und „Radieschen von oben – Über Leben mit Krebs“, in dem er über seinen persönlichen Kampf mit der Krebserkrankung berichtete. 2013 wurde Kurt Langbein für seine engagierten und kritischen Fernsehbeiträge mit dem Axel-Corti-Preis ausgezeichnet.


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